Samstag, 23. Januar 2010 | 21:00 Uhr

Naima Husseini
Support: Markus von Schwerin
Eintritt: >> Vorverkauf : € 8,- / >> Abendkasse: € 10,-
Das Drängen ist Naima
Husseini eigen und erschöpft sich nicht in dynamischen Titeln. Ständig
geht es weiter, schlechte Tage werden vorgespult, Morgen wird zu Heute,
jedes Ende ist ein Anfang, es geht nicht zurück, nur im Sturm sind
wir ruhig und das Herz schlägt so laut es kann - auf dem Höhepunkt
singt Naima im Überschwang “Hörst du nicht, was ich denk?
Ich denke so laut ich kann”. Der Offenbarungseid der Texterin als
furioses emotionales Blankziehen - weil das Gefühl noch weiter reicht,
über den Refrain, die Strophe und das Wort hinaus. Auch das muss
man sich erst mal trauen...
Wer Naima Husseini ausschliesslich als Sängerin bezeichnen möchte,
kratzt lediglich an der
Oberfläche. Sie ist die alleinige Autorin und Komponistin des Debüts
und war jede Minute der Produktion im Studio dabei, hat mitarrangiert
und produziert.
Naima Husseini erzählt von Glück, Rausch und der Suche nach Erfüllung. "Hörst du nicht was ich denk, ich denke so laut ich kann?" Hypnotisierende Beats, Chöre, ungewöhnliche Wendungen der Stimmen und der Instrumente, deren Melodien schnell zu ständigen Begleitern werden. Naimas Musik ist Pop, weder abgekupfert noch vergoldet. Sie schätzt Bands wie Phoenix und Feist und war mit Kate Nash und The Ting Tings unterwegs. Auf der Referenzliste steht der Indie-Held neben der Rap-Queen, der Soul-Crooner neben dem politischen Singer und Songwriter. Produktive Gegensätze lassen die Musik über sich hinauswachsen und verlangen nach einer Metapher wie dem frischen Wind, der den Ballast und all die komischen Ideen von einer formatierten Musik wegbläst. Dafür kann man Naima gar nicht genug danken.
Aktuell gibt es eine selbstproduzierte
EP. Das Debut erscheint im Frühjahr 2010.
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