Freitag, 29. Januar 2010 | 21:00 Uhr

Schöftland
Support: Moritz Krämer
Eintritt: >> Vorverkauf : € 8,- / >> Abendkasse: € 10,-
„Schöftland werden mit ihren tiefgründigen Texten, den wunderschönen Melodien und der Melancholie nicht um vergleiche mit Bands wie Die Sterne, Tocotronic oder Blumfeld herumkommen.“ 20Minuten
2005 in Bern gegründet, wurde nach einigen Konzerten und personellen Wechseln im Januar 07 die Debut-EP „Nur Touristen“ aufgenommen. Das Album "Der Schein trügt" erscheint am 08.01.2010.
Schöftland
berührt mit seinen poetischen Texten in deutscher Schriftsprache.
In den Liedern von Sänger Floh von Grünigen geht regelmässig
die Welt unter und trotzdem überwiegt die Zuversicht. Es geht um
die Ruhe nach dem Sturm. Es geht um Menschen und das Dazwischen.
Die Musik von Schöftland ist wie ein Gewitter an einem Sonntag im
Herbst. Sie strahlt Wärme und Geborgenheit aus um einem im nächsten
Augenblick mit Blitz und Donner aus Tagträumen zu reissen. Schöftland
macht Musik von derber Schönheit, mal mit kargen Harmoniumakkorden,
trägen Baritonsaxmelodien, und schleppendem Kontrabass versetzt,
dann wieder lustvoll zerrissen von lärmiger Stromgitarre, prügelnden
Trommeln und rauschenden Becken.
„Wer Element of Crime mag, wird Schöftland verehren“, schrieb die Tageszeitung „Der Bund“ 2008 in einer Konzertvorschau. Obwohl der Geist dieser Band immer präsent zu sein scheint, haben sich Schöftland ihren eigenen Weg gebahnt. Ein musikalischer Weg, der eben nicht in Schöftland beginnt, sondern höchstens daran vorbei führt. Auch zwei der angesagtesten Songwriter aus Hamburg waren von Schöftland begeistert: Nils Koppruch (ehemals Fink) und Gisbert zu Knyphausen haben mit ihren Stimmen je ein Lied veredelt.
Schöftland sorgt für
Gegensätze. In einer hektischen Welt, in der die Gegenwart schon
beinahe im Überschall an uns vorbei fliegt, steht Schöftlands
Song „Liebesbrief“ wie eine Ruheinsel mitten im „Rush-Hour“
Verkehr. Da geht‘s um lebenslängliche Liebe und die Schwierigkeit
den Zauber nicht zu brechen. Denn der Absturz ist nicht weit: „Das
Eis ist dünn, der See ist tief - schreib mir einen Liebesbrief“.
“Liebesbrief“ ist ein Lied zum Lieben. Ein Lieblingslied.
Passend, dass Schöftlands Lieblingssänger, Nils Koppruch , der
zweiten Strophe seine Stimme geliehen hat.
Musiker: Floh von Grünigen
[Gesang, Harmonium, Gitarre], Kaspar von Grünigen [Bass, Gesang],
Patrik Zosso [Schlagzeug], Stefan Rolli [Saxofon, Synthesizer], Sascha
Mathys [Gitarre, Gesang]
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